Allrounder Torsten Kratz ist ein gefragter Mann

Kategorie: VLN Mittwoch 10. September 2014 - 15:34

Eins von Kratz' Einsatzautos wird dieser BMW sein (Foto: Jörg Ufer).

„Manchmal würde ich mich am liebsten klonen“, sagt Torsten Kratz mit einem Augenzwinkern. „Aber besser zu viele Termine als zu wenige.“ In den letzten Wochen war der 43jährige erneut viel beschäftigt. Bei Rad am Ring fuhr der Mönchengladbacher in einem 4er MTB-Team mit. Für Porsche standen mehrere Fahrerlehrgänge auf dem Programm: Für die Zuffenhausener arbeitet Kratz seit vielen Jahren als Instruktor. Es folgte ein Abstecher nach Dänemark zum Copenhagen Historic Grand Prix. Zusammen mit Annette Rolner pilotierte der Allrounder einen Porsche 911 aus dem Jahr 1965. „Profilierte Rennsportreifen, keine elektronischen Fahrhilfen: Das ist Autofahren in seiner schönsten Form!“

Wieder in Deutschland, folgte ein Coaching in der RCN mit einem Nordschleifen-Neuling in einem BMW 235i Racing Cup. „Bevor man in die VLN einsteigt, sollte man dort auf jeden Fall anfangen, die schwierigste Rennstrecke der Welt zu erlernen. Dort fährt man mit einem Rennauto im Verkehr und auf Slicks – einfach perfekt! Mein Schützling hat zweifelsohne das Talent, auch in der VLN mitzuhalten. Nur die Grundlagen müssen passen! Ich befürworte zudem die Einführung einer speziellen Nordschleifen-Lizenz, die im kommenden Jahr kommen soll.“  

Den achten VLN-Lauf wird der Mönchengladbacher gleich auf zwei Fahrzeugen bestreiten. Zum einen greift Kratz – wie gewohnt – für Thiemann Motorsport ins Lenkrad. Zusammen mit Dominik Thiemann und Hajo Müller teilt sich der 43jährige bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (V5) das Cockpit im BMW M3 E36.

Das zweite Eisen im Feuer ist der HRT-Porsche 911 GT3-Cup aus der Klasse der Specials bis 4000 ccm (SP7), der von rennsport-werbung.de eingesetzt wird. Seine Teamkollegen sind hier Andreas Riedl und Kim André Hauschild. „Mit dem BMW ist unser Ziel sicherlich der Klassensieg. Die SP7 ist natürlich stark besetzt. Hier wollen wir in erster Linie ankommen. Ein Platz im ersten Drittel der Klasse wäre ein schöner Erfolg.“

Quelle: Jörg Ufer